Covid-19

10 Mythen und Fakten über das Coronavirus


Wir brechen mit möglichen Fehlwahrnehmungen über das Coronavirus SARS-CoV-19 und seine Auswirkungen auf Kinder und Erwachsene

Bedburg-Hau, 03.12.2020


Mythos: Corona ist nicht gefährlicher als die Grippe

Fakt: Beim Vergleich der aktuellen Sterberate mit der aus früheren Jahren ist eindeutig eine erhöhte Sterblichkeit nachweisbar. 

Viele Menschen sind gegen die Grippeviren geimpft oder haben aus einer früheren Infektion bereits Antikörper, wodurch sie immun und somit vor einer erneuten Erkrankung geschützt sind. Da es sich beim Coronavirus SARS-CoV-19 um ein neuartiges Virus handelt, hat noch niemand Antikörper gegen dieses Virus aufgebaut. Dadurch kann es zu einer unkontrollierten Verbreitung des Virus führen, was den Kollaps des Gesundheitssystems bedeuten würde. Eine solche Überbelastung des Gesundheitssystems kann schlimme Folgen für nicht-SARS-CoV-19-Patienten führen, z.B. durch verspätete Operationen oder Diagnosen von lebensbedrohlichen Krankheiten.


Mythos: Masken schützen nicht 

Fakt: Atemschutzmasken aus Stoff schützen nicht Ihre eigene Person, sondern verhindern eine Verbreitung des Virus von infizierten auf gesunde Personen. So wird die Übertragungsrate verringert, was das Gesundheitssystem erheblich entlastet. Außerdem erfüllen die Masken die wichtige Funktion, dass sie auf die Situation und die Pandemie-Etiquetten aufmerksam macht. Durch das Tragen einer Atemschutzmaske appellieren Sie außerdem an das Verantwortungsbewusstsein Ihrer Mitmenschen.


Mythos: Masken sind gefährlich für Kinder

Fakt: Aus der Forschung gibt es ausdrücklich keine Hinweise darauf, dass Kinder ein höheres Risiko laufen, wenn Sie eine Atemschutzmaske tragen. Die Aufnahme von Sauerstoff wird durch die Atemschutzmaske nicht behindert. Fallbezogen können Masken bei Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthma oder COPD die bereits geschädigten Atemwege belasten. In diesen Fällen wird der Patient in der Regel durch den Hausarzt vom Tragen einer Atemschutzmaske freigestellt.


Mythos: Die Zahl der Corona-Fälle steigt nur so stark, weil mehr getestet wird

Fakt: Das stimmt nicht. Wenn man das Verhältnis zwischen getesteten Personen und positiven Fällen betrachtet, ist die Zahl der positiven getesteten Personen rückläufig.


Mythos: Die Einschränkungen der persönlichen Freiheit sind unverhältnismäßig und grundgesetzwidrig

Fakt: Die Einschränkungen der persönlichen Freiheit gehen sicher weit, allerdings ist das Grundgesetz für alle da und erlaubt Ausnahmen bei Gefahren für die Allgemeinheit. Ein möglicher Totalkollaps des Gesundheitssystems hätte zu einer bedauerlich hohen Sterberate bei nicht-SARS-CoV-19-Patienten geführt. So erfahren wir bei SR Care aktuell aus den Gesprächen mit unseren Kunden z.B. von Patienten, die ein Jahr länger auf eine neue Hüfte warten müssen oder für diagnostische Termine in der Krebsmedizin ein halbes Jahr länger warten müssen. 

Ohne die ergriffenen Maßnahmen, die die Allgemeinheit schützen, wäre es zum Kollaps des Gesundheitssystems gekommen und hätte es für die oben genannten Patienten vermutlich gar keine Behandlungsoption mehr gegeben. Sicherlich hätten die Maßnahmen an der ein oder anderen Stelle weniger heftig ausfallen können, doch die Maßnahmen schützen uns und unsere Familien.

Verfasst durch:
Lodewijk Hartong
IT / Marketing
l.hartong@srcare.de
LinkedIn Seite
Herr Hartong arbeitet seit 2020 bei SR Care und betreut dort die Aufgabenfelder Digitalisierung und E-Health.
Veröffentlicht am:
03 Dezember 2020 13:30